Unsere Vielfalt

Für mich ist ein Leben ohne Vielfalt ein Leben in Langeweile. Ohne die bunten Flecken ist unsere Gesellschaft doch lediglich grau und eintönig. Wir sollten uns täglich bewusst machen, dass dieser (interkulturelle) Austausch eine unheimliche Bereicherung für alle Beteiligten darstellt. Und das in allen Lebensbereichen. Grundlage dafür sind Respekt vorm Anderssein und die Freiheit des Individuums. Dies erlaubt mir einen Platz in der heutigen Gesellschaft zu finden. Mit diesem Statement unterstütz Sibel Kekilli das Berliner Projekt UNSERE VIELFALT und setzt sich gegen das kollektive Vergessen ein.

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Das Projekt: STELL DIR VOR, ES WIRD VON EINEM AUF DEN ANDEREN TAG VERBOTEN, WAS DIR WICHTIG IST… … so erging es in der Zeit ab 1933 Hunderttausenden in der Stadt Berlin. Sie durften nicht mehr Radio hören, Swing tanzen, Instrumente oder Fußball spielen, man verbot ihnen beim Bäcker einzukaufen, auf Parkbänken zu sitzen oder mit ihrem Hund über den Rasen zu rennen, denn Haustiere waren für sie nicht mehr erlaubt. Klingt absurd? War aber so. Und warum? Nur weil sie Juden, Sinti oder Roma waren, weil sie sich dazu bekannten lesbisch oder schwul, religiös oder politisch anders denkend zu sein. Kurz, weil sie nicht arisch waren oder einer Ordnung widersprachen, die von den Nationalsozialisten festgelegt und auf brutalste Weise umgesetzt wurde.

http://www.unserevielfalt.de/